Nutzungsgrade Kahrener Str. 14

In diesem Diagramm sind die Nutzungsgrade der solaren Anlagen gegenübergestellt.

Der Nutzungsgrad gibt an, welcher Anteil der eingestrahlten Sonnenstrahlung in nutzbare Energie umgewandelt wurde. Die Nutzbare Energie ist bei Solarthermieanlagen die Wärmeenergie, die dem Speicher zugeführt wird. Bei den Photovoltaikanlagen entsteht elektrische Energie, die direkt im Haus verbraucht, im Akku zwischengespeichert, oder ins Netz eingespeist werden kann.

Schwankungen im Nutzungsgrad können zum Beispiel durch veränderliche Einstrahlungsbedingungen entstehen. Der Einstrahlungswinkel ist im Sommer steiler, als im Winter. Damit ist die steilere Dachanlage im Sommer effektiver als die Fassadenanlage. Im Winter kann sich der Effekt umkehren.

Die Solarthermieanlage wird zusätzlich stark vom restlichen System beeinflusst. Dadurch entstehen Schwankungen, zum Beispiel durch unterschiedlichen Wärmebedarf. Wenn der Kollektorertrag dem Speicher nicht zugeführt werden kann, kann kein Ertrag erzielt werden. Damit sinkt der Nutzungsgrad. Für die Photovoltaik wirkt das Netz quasi als unendlicher Verbraucher. Diese ist in ihrem Ertrag somit keinem Einfluss vom Verbrauchsverhalten ausgesetzt.

Die Darstellung der Nutzdungsgrade der Dachanlagen (PV-Dachanlage und Solarthermieanlage) ist derzeit fehlerbehaftet und deshalb ausgeblendet.